Zur Übung

Cloud Computing

Rechenleistung aus der Steckdose – Modelle, Dienste und was dahintersteckt

Hier lernst du

Was Cloud Computing ist

Du kannst Cloud Computing definieren und von On-Premise abgrenzen

4 Bereitstellungs- & 3 Servicemodelle

Du unterscheidest Public, Private, Community, Hybrid sowie IaaS, PaaS und SaaS

Vor- & Nachteile abwägen

Du erkennst Chancen und Risiken der Cloud und kannst sie begründen

1. Was ist Cloud Computing?

Stell dir vor, du willst Musik hören. Früher musstest du eine CD kaufen, heute streamst du einfach über Spotify. Du brauchst keine Anlage, kein physisches Medium – nur eine Internetverbindung. Cloud Computing funktioniert genauso, nur statt Musik handelt es sich um Rechenleistung, Speicher und Software.

ISO/IEC 22123-1 – Formale Definition

„Paradigma, einen netzwerkbasierten Zugang auf ein skalierbares und elastisches Reservoir gemeinsam nutzbarer physischer oder virtueller Ressourcen nach dem Selbstbedienungsprinzip und bedarfsgerechter Administration zu ermöglichen."

BSI, nach ISO/IEC 22123-1 Abschnitt 3.1.1

Einfach erklärt

„Ein Konzept, bei dem sich Nutzer bei Bedarf selbstständig und flexibel Computer-Leistung aus einem gemeinsamen Pool über ein Netzwerk holen."

Google Gemini 2.5 Pro

5 wesentliche Merkmale von Cloud Computing (nach ISO)

☁ On-Demand Self-Service

Ressourcen selbstständig buchen – ohne Anruf beim Anbieter

🌐 Broad Network Access

Zugriff von überall über das Internet – PC, Handy, Tablet

📊 Resource Pooling

Viele Nutzer teilen sich dieselbe Hardware – effizient genutzt

⇅ Rapid Elasticity

Kapazität schnell hoch- oder herunterskalieren je nach Bedarf

💰 Measured Service

Verbrauch wird gemessen – man zahlt nur, was man tatsächlich nutzt (Pay-as-you-go)