IaaS, PaaS & SaaS – Dienste und Modelle erkennen und anwenden
Servicemodelle zuordnen
Du ordnest reale Dienste (AWS, Dropbox, GitHub…) dem richtigen Modell zu
Deployment-Modell wählen
Du wählst für Szenarien das passende Cloud-Modell (Public/Private/Hybrid)
Vor- und Nachteile
Du bewertest Cloud-Szenarien kritisch und nennst Vor- und Nachteile
Ordne jeden Cloud-Dienst dem richtigen Servicemodell zu: IaaS (Infrastructure), PaaS (Platform) oder SaaS (Software).
Microsoft 365 (Word, Excel online)
Amazon EC2 (virtuelle Server)
Google App Engine (Webanwendungen hosten)
Dropbox / Google Drive
Microsoft Azure (virtuelle Maschinen, Storage)
GitHub / GitLab (Code-Hosting)
Heroku (Webapp-Deployment-Plattform)
Zoom / Microsoft Teams
Bonusfrage: Was ist der Hauptunterschied zwischen IaaS und PaaS?
Microsoft 365 → SaaS
Amazon EC2 → IaaS
Google App Engine → PaaS
Dropbox / Google Drive → SaaS
Microsoft Azure → IaaS (kann auch PaaS-Dienste anbieten – der Dienst bestimmt das Modell)
GitHub / GitLab → SaaS
Heroku → PaaS
Zoom / Teams → SaaS
Bonus: Bei IaaS verwaltet der Nutzer selbst das Betriebssystem, die Middleware und die Anwendung. Bei PaaS übernimmt der Anbieter auch OS und Plattform – der Nutzer deployt nur noch seine Anwendung.
Wähle für jedes Szenario das passende Deployment-Modell: Public Cloud, Private Cloud, Community Cloud oder Hybrid Cloud. Begründe kurz.
a) Ein kleines Startup entwickelt eine neue App und will schnell skalieren, ohne eigene Server kaufen zu müssen. Kosten sollen minimal sein.
b) Eine Bank verarbeitet Kundendaten und muss strenge Datenschutzgesetze (DSGVO) einhalten. Sie hat eigene Rechenzentren.
c) Mehrere österreichische Universitäten wollen gemeinsam eine Forschungsplattform betreiben, die exklusiv für Bildungseinrichtungen zugänglich ist.
d) Ein Webshop hat ganzjährig normale Last, aber zu Weihnachten 10× mehr Zugriffe. Produktdatenbank soll intern bleiben, der Webserver soll bei Spitzen in die Cloud ausweichen können.
a) Public Cloud: Kein Kapitaleinsatz für Hardware, sofort verfügbar, Pay-per-Use – ideal für Startups mit schwer vorhersehbarer Last.
b) Private Cloud: Volle Kontrolle über die Infrastruktur, Daten verlassen nie das eigene Rechenzentrum → DSGVO-Konformität ohne Kompromisse.
c) Community Cloud: Geteilte Infrastruktur nur für eine definierte Gruppe mit gemeinsamen Anforderungen (Bildungseinrichtungen) – günstiger als Private Cloud, sicherer als Public.
d) Hybrid Cloud: Sensible Daten (Datenbank) bleiben in der Private Cloud / On-Premise. Zu Spitzenzeiten werden Webserver-Kapazitäten aus der Public Cloud dazugebucht (Cloud Bursting).
Markiere jede Aussage als Vorteil ✓ oder Nachteil ✗ der Cloud. Erkläre kurz, warum.
a) Die IT-Infrastruktur kann innerhalb von Minuten um 100 Server erweitert werden.
b) Kundendaten liegen auf Servern eines externen Anbieters, möglicherweise in einem anderen Land.
c) Es fallen keine Investitionskosten (CAPEX) für eigene Hardware an – man zahlt nur, was man nutzt.
d) Fällt der Internet-Anschluss aus, sind alle Cloud-Dienste nicht mehr erreichbar.
e) Updates und Patches werden vom Anbieter eingespielt – kein eigenes IT-Personal nötig.
f) Langfristig können monatliche Abo-Kosten höher sein als einmalige Investitionen in eigene Hardware.
a) ✓ Vorteil – Elastizität / Skalierbarkeit: Ressourcen können on-demand hinzugefügt oder entfernt werden.
b) ✗ Nachteil – Datensouveränität / Compliance: Datenschutz und Speicherort sind oft schwer kontrollierbar (DSGVO-Problematik).
c) ✓ Vorteil – Kosteneinsparung: Keine teuren Investitionen in eigene Server, nur variable Betriebskosten (OPEX).
d) ✗ Nachteil – Internetzwang / Verfügbarkeit: Ohne Internetzugang kein Zugriff auf cloud-basierte Dienste und Daten.
e) ✓ Vorteil – Wartungsersparnis: Der Anbieter übernimmt Patches, Updates und Hardwarewartung.
f) ✗ Nachteil – Langzeitkosten: Pay-per-Use kann langfristig teurer werden als eigene Hardware, besonders bei gleichbleibend hoher Last.